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Immobilienpreise Stuttgart

Immobilienpreise Stuttgart 2026

Der vollständige Marktüberblick für Eigentümer in Stuttgart: aktuelle Quadratmeterpreise je Objekttyp, Preise nach Stadtteil, Preisentwicklung der letzten Jahre und ehrliche Einordnung von Lukas Kastner, Geschäftsführer Heimgefühl Real Estate.

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Was kostet eine Immobilie in Stuttgart 2026?

Konsolidierte Median-Angebotspreise aus den führenden Portalen. Trend zeigt Veränderung zum Vorjahr (Q2/2025 → Q2/2026).

Objekttyp⌀ Preis / m²VorjahrTrend
Häuser
Einfamilienhaus5.157 €5.336 €↓ −3,4 %
Doppelhaushälfte5.256 €5.276 €→ −0,4 %
Reihenmittelhaus5.158 €5.278 €↓ −2,3 %
Reiheneckhaus5.261 €5.353 €→ −1,7 %
Mehrfamilienhaus (Kapitalanlage)4.217 €4.259 €→ −1,0 %
Eigentumswohnungen
1-Zimmer-Wohnung4.728 €4.703 €↑ +0,5 %
2-Zimmer-Wohnung4.521 €4.573 €↓ −1,1 %
3-Zimmer-Wohnung4.432 €4.385 €↑ +1,1 %
4-Zimmer-Wohnung4.600 €4.623 €→ −0,5 %
5-Zimmer-Wohnung und größer4.540 €4.407 €↑ +3,0 %

Lesehilfe: Median-Angebotspreise (immoportal, Stand 01.08.2026). Tatsächliche Notar-Verkaufspreise liegen typischerweise 2–5 % unter dem Angebotspreis. Auffällig für Stuttgart: Häuser sind im Schnitt teurer als Eigentumswohnungen — bundesweit eher die Ausnahme. Andere Methodiken (immowelt, ImmoScout24, Engel & Völkers) sehen den Häusermarkt mit 5.350 bis 5.950 €/m² deutlich höher.

Stuttgart 2022–2026: Wo der Markt hingeht

Quadratmeterpreise für Häuser in Stuttgart über die letzten Jahre. 2026 = aktueller Stand.

Durchschnittlicher Quadratmeterpreis für Häuser in Stuttgart. Median-Angebotspreise immoportal, Werte in €/m², jeweils Jahresmittel. 2026 = Stand 01.08.2026.
5.545 €
4.785 €
4.818 €
4.802 €
4.739 €
2022
2023
2024
2025
2026
2022 Höchststand vor der Zinswende, 5.545 €/m²
2023–2024 Korrektur um rund 14 %, danach Boden bei rund 4.800 €/m²
Seit 2025 Seitwärts mit leichtem Minus, 2026 rund 4.740 €/m²

4 Beobachtungen aus dem Stuttgart Markt 2026

Verifizierte Standortfaktoren und Beobachtungen aus Käufer-Gesprächen der letzten 12 Monate.

1

Zwei Autokonzerne haben hier ihren Stammsitz

Stuttgart ist Hauptsitz der Mercedes-Benz Group (Untertürkheim) und der Porsche AG (Zuffenhausen). Diese Arbeitgeberbasis prägt die Käuferstruktur bis in die Randlagen. Sie macht den Markt kaufkräftig, koppelt ihn aber auch enger an die Lage der Autoindustrie als in anderen Großstädten.

Quellen: Mercedes-Benz Group · Porsche AG
2

Der Kessel begrenzt das Angebot strukturell

Bodenrichtwerte liegen in guten Stuttgarter Lagen bei rund 1.881 €/m², in mittleren bei rund 1.240 € und in einfachen bei rund 1.017 €. Die Topografie des Talkessels lässt kaum neue Bauflächen zu. Wer verkauft, verkauft in einem Markt, in dem Angebot nicht beliebig nachwächst.

Quelle: immoportal Grundstückspreise Stuttgart
3

Zwischen Nord und Wangen liegen 2.750 €/m²

Häuser in Stuttgart-Nord erreichen rund 7.480 €/m², in Wangen rund 4.730 €/m². Das ist die größte Innenstadt-Spreizung in der gesamten Region. Ein Stadtdurchschnitt sagt in Stuttgart entsprechend wenig über das einzelne Objekt aus, in beide Richtungen.

Quelle: Immobilienpreise Stuttgart nach Stadtteilen 2026
4

Die Ausweichbewegung geht nach Norden

Wer in Stuttgart nicht mehr zum Zug kommt, sucht in Ludwigsburg, Esslingen oder Leonberg weiter. Für Verkäufer im Stuttgarter Norden heißt das: Ein Teil der Interessenten vergleicht das Objekt aktiv mit Angeboten außerhalb der Stadtgrenze. Wir kennen beide Seiten dieser Bewegung, weil wir auf der Achse dazwischen arbeiten.

Quelle: Immobilienbericht Stuttgart 2026
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Wie weit liegen die Stadtteile auseinander?

Quadratmeterpreise für Häuser, zur Einordnung der Spannweite im Stadtgebiet.

Wangen
4.729 €
€/m² Häuser
Münster
4.923 €
€/m² Häuser
Stuttgart-West
6.874 €
€/m² Häuser
Degerloch
7.143 €
€/m² Häuser
Stuttgart-Nord
7.481 €
€/m² Häuser

Zwischen Wangen und Stuttgart-Nord liegen rund 2.750 € pro Quadratmeter — bei einem 130-m²-Haus sind das über 350.000 € Unterschied allein durch die Lage. Werte: Auswertung Stadtteilpreise Stuttgart 2026.

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Was Eigentümer zu Immobilienpreisen
in Stuttgart häufig fragen

Der Durchschnitt liegt bei rund 4.740 €/m² (immoportal, Stand 01.08.2026). Andere Portale sehen den Markt höher, zwischen rund 5.350 und 5.950 €/m². Wichtiger als der Durchschnitt ist die Lage: In Stuttgart-Nord werden bis zu rund 7.480 €/m² aufgerufen, in Wangen eher rund 4.730 €/m².
Eigentumswohnungen liegen im Schnitt bei rund 4.530 €/m². Kleine Wohnungen sind pro Quadratmeter teurer als große: 1-Zimmer-Wohnungen erreichen rund 4.730 €/m², 3-Zimmer-Wohnungen rund 4.430 €/m². Anders als in den meisten deutschen Großstädten sind Häuser in Stuttgart im Schnitt teurer als Wohnungen.
Nach dem Höchststand 2022 (Häuser 5.545 €/m², Wohnungen 5.424 €/m²) folgte mit der Zinswende eine Korrektur um rund 14 %. Seit 2024 bewegt sich der Markt seitwärts: Häuser leicht nachgebend, Wohnungen stabil bis minimal steigend. Das Niveau von 2022 ist in keiner der beiden Kategorien wieder erreicht.
Stuttgart-Nord führt mit rund 7.480 €/m² bei Häusern und rund 5.960 €/m² bei Wohnungen, gefolgt von Degerloch und Stuttgart-West. Am günstigsten sind Wangen, Mühlhausen und Münster. Bemerkenswert: Nord ist der einzige der Spitzenstadtteile mit zuletzt leicht rückläufigen Kaufpreisen.
In Stuttgart besonders eingeschränkt. Die Portale weichen 2026 bei Häusern um über 1.200 €/m² voneinander ab, und die Spreizung zwischen den Stadtteilen ist größer als in jeder anderen Stadt der Region. Mikrolage, Hanglage, Bauzustand und Energieeffizienz kann kein Tool präzise erfassen. Für eine belastbare Wertermittlung ist ein Vor-Ort-Termin unverzichtbar.

Datenquellen & Methodik

Preistabelle und Preisentwicklung basieren durchgehend auf immoportal (Median-Angebotspreise, Stand 01.08.2026), damit Tabelle und Chart derselben Methodik folgen. Stadtteilwerte: Auswertung Stadtteilpreise Stuttgart 2026. Bodenrichtwerte: immoportal Grundstückspreise. Zum Vergleich sehen andere Anbieter den Häusermarkt höher: immowelt 5.946 €/m², ImmoScout24 5.635 €/m², Engel & Völkers 5.346 €/m². Die Abweichungen entstehen durch unterschiedliche Erhebungszeiträume und Methodiken. Notar-Verkaufspreise weichen typischerweise 2–5 % vom Angebotspreis ab.

Marktbericht erstellt von Lukas Kastner, Geschäftsführer Heimgefühl Real Estate · Veröffentlicht: August 2026 · Nächste Aktualisierung: Q4 2026.